Warning: Parameter 1 to wp_default_styles() expected to be a reference, value given in /home/www/multisite/wp-includes/plugin.php on line 580

Warning: Parameter 1 to wp_default_scripts() expected to be a reference, value given in /home/www/multisite/wp-includes/plugin.php on line 580

Von der Teetasse zur Teekanne

tee in behaelterWissenswertes über die Geschichte der Teetasse

Auf 2.700 – 2.800 v. Chr. Wird die Entdeckung des Tees als Heil- und Genusspflanze datiert. Wie so oft kam der Zufall den Menschen wieder zu Hilfe. Legenden zufolge fielen Blätter von einem Teebaum in einen Topf mit heißem Wasser. Beim Probieren stellte sich heraus, dass dieses Getränk einen leicht bitteren, aber auch zugleich auch einen süßlichen Geschmack hatte. Nach kurzer Zeit war eine beschwingende und belebende Wirkung zu spüren.
Im Jahr 655 n. Chr. wurde im Kräuterbuch „Bencao“, der Tee als Heilpflanze erwähnt. Viele positive Eigenschaften wurden beschrieben. So zum Beispiel die kühlende und erfrischende, ebenso wie die schleimlösende und entschlackende Wirkung. Um die Kräuter besser lagern und transportieren zu können wurde bis zum 13. Jahrhundert er in Fladenbrot gepresst.
In der Tang-Dynastie (618-907 n. Chr.) gewann das Getränk besondere Bedeutung. Zu besonderen Anlässen wurde er getrunken, denn er galt als soziales Statussymbol. Seine unterschiedlichen Geschmacksnoten erhielt er durch die Zugabe von Kräutern und Gewürzen.
Nach China begann auch Japan, die Vorzüge des Tees zu erkennen. Europa schenkte dem Heißgetränk relativ spät Beachtung. 1560 verfasste der portugiesische Dichter Caspar da Cruz, ein Buch darüber. Diesem war eine Chinareise vorausgegangen.

Die Geschichte der Teeblätter ist somit älter als die von Kaffee. Beide Kulturen sind in unserer Gesellschaft stark ausgeprägt. Letzterer kommt zugute, dass viele Menschen den herben Eigengeschmack nicht mögen, sowie vor allem zu Später Stunde kein Koffein mehr aufnehmen möchte.

vier teetassen CURVA DesignTeetasse ist nicht gleich Teeglas: Andere Länder, andere Sitten

Die Formen und auch die Größen der Teegläser /  Teetasse unterscheiden sich dementsprechend. Die Spanne der Gefäße reicht außerdem von einem einfachen Becher bis zu einer stilvollen Schale. Häufig wird man bei Teekannen eine bauchige Form finden. Die „Tea Time“ ist besonders von den Briten bekannt. Hier wird man beim Teegeschirr traditionell weißes Porzellan vorfinden. Dies betrifft auch das Stövchen, welches zum Warmhalten des Tees benötigt wird. Passend zu der weißen, bauchigen Teekanne kann der Tisch mit einer Tasse (mit einer Füllmenge von etwa 0,25 ml) mit einem Henkel und einer ebenfalls weißen Untertasse, eingedeckt werden. Die losen Teeblätter werden in die Kanne (oder auch direkt in eine Teetasse) gegeben und mit kochendem Wasser über brüht. So wird er in seinem Geschmack nach und nach immer stärker. Um einen leicht bitterlichen Geschmack zu mildern, geben die Briten Milch in ihre Tee-Tassen.
In Japan hingegen wird man als Tee-Set Schalen serviert bekommen. Bekannt ist hier die Raku-Teeschale. Diese wird auf einer Töpferscheibe hergestellt und anschließend in mit Holz beheizten Öfen bei etwa 900-950 Grad wechselnd in oxidierenderTeetasse_Opus_A bzw. sauerstoffarmer Atmosphäre gebrannt. Ihr besonderes und antikes Aussehen erhalten die Schalen durch das sogenannte „Stürzkühlen“.
Typisch für die japanische Teekultur sind die kleinen Teeschälchen mit ihrer Cracelé –Glasur. Dieses wird durch das blau schimmernde Celadon erreicht. Diese Glasur erzeugt eine edle Farbe, welche von einem schimmernden Türkis bis zu einem atemberaubenden Smaragd reicht.

Diese Arten von Tee-Trinkgefäßen gibt es:

  • Teetasse
  • Teeglas
  • Teeschale

Tee-Zubereitung was muss man beachten

Das Verhältnis zwischen Wasser und Teemischung kann man grundsätzlich wie folgt annehmen. Circa 3-5 g Teekräuter, also etwa 2 Teelöffel, wird auf eine Wassermenge von 150 ml gerechnet. Die Ziehzeit richtet sich zum einen nach dem Genießer, wie stark dieser den Tee trinken möchte. Zum anderen sind die Teesorten zu beachten. Mit einer durchschnittlichen Ziehzeit von 1,5 – 2,5 Minuten benötigt der Grüne am längsten. Sonst belaufen sich die Zeiten auf 1 – 2 Minuten. Um ein aromatisches Getränk servieren zu können, sollte auch die Brühtemperatur des Wassers beachtet werden. Hier wiederum sollt der Grüne mit Wasser von 70 Grad, aber nicht mehr als 85 Grad überbrüht werden. Sehr empfindlich ist auch die Jasmin Sorte, 90 – 95 Grad sollte die Wassertemperatur hier betragen. Schwarztee und andere Teesorten können durchaus mit siedendem Wasser aufgebrüht werden.

TeesorteZiehdauer
Grüner1,5 – 2 Minuten
Andere Teesorten1-2 Minuten
TeesorteTemperatur in °C
Grüner85°C
Jasmin90-95°C
Andere Teesortenbis siedendes Wasser

Zeremonie: Vom heißen Wasser in der Kanne bis zum Tee in der Tasse

tasse mit schwarzem tee

Die richtige Vorbereitung

Zunächst wird das Teegeschirr, insbesondere die Teetassen, angewärmt. Hierzu füllt man heißes Wasser in die Kanne und gießt dieses nach einem Moment in die Teeschälchen. Im Anschluss schließt sich die Teeschau an. Dazu werden Teeblätter in eine Schale gegeben. Das Aroma und das Aussehen werden begutachtet, das Design des Geschirrs ist hier Nebensache. Nun kann der Brühvorgang, unter Berücksichtigung der eben beschriebenen Aspekte, beginnen. Dies ist die allgemeine Vorgehensweise, die aber in den verschiedenen Ländern wesentlich aufwendiger betrieben wird.

Eine Teezeremonie ist Kunst

Hier beginnt es bereits mit der Wahl der Wassersqualität. Dieses muss besonders weich sein. In Asien wird die Zubereitung wie eben beschrieben vorgenommen. Der Teemeister gießt zwar nach dem ersten Aufguss das aromatisierte Getränk in die Schälchen. Getrunken wird dieser jedoch nicht. Die Ziehzeit für den zweiten Aufguss beträgt maximal 30 Sekunden. Nun wird dieser Aufguss schichtweise in die Schälchen verteilt. Es ist wird gehandhabt, dass der Aufguss bis zu 15 Mal wiederholt werden kann. In diesen Fällen ist bei der Aufgusszeit darauf zu achten, dass jeweils 10 Sekunden länger verstreichen müssen, um einen intensiven und vorzüglichen Geschmack zu erhalten.

Tipp: Material des Geschirrs beachten

Kenner wissen, dass sich die Porzellankannen besonders gut für den Grünen , den Pu-Erh- und den Schwarzen Tee eignen. Hingegen der Oolongtee in Tonkannen seinen Geschmack erst richtig entfalten kann. Diese Materialempfehlung gilt auch für die Teetasse, aus welcher dieser anschließend getrunken wird.
Es folgen weitere Beispiele, zur Frage, welche Materialien sich zur Herstellung des Teegeschirrs am besten eignen. Schließlich soll unser Gefäß etwas besonderes sein und kein einfacher Kaffeebecher. Dabei lohnt sich das vergleichen der Preise!

Teegeschirr bedeutet mehr als nur Teetasse und -kanne

Welches Material? Glas, Porzellan oder sogar Plastik?

Die Teetasse war im Ursprung aus Porzellan. Der Geschmack kann sich darin besonders gut entfalten. Neben dem Geschmack spielt auch die Optik eine nicht unwesentliche Rolle, wenn man für die Teetasse Porzellan als Material wählt. Mit einer eleganten Tischdecke und dem edlen Set kann eine Teestunde zu einem wahren Erlebnis werden. Keinesfalls ist es zu empfehlen, den Tee aus Plastikgefäßen zu genießen. Hier verliert er seine Geschmacksstoffe und sein Aroma. Es ist nachdem dem Porzellan für eine Teetasse, noch Glas zu empfehlen. Dieses ist im Vergleich mit Plastik geschmacksneutral. So kann das Teegetränk ebenfalls in vollen Zügen genossen werden.

Ein großer Vorteil von klassischem beziehungsweise handelsüblichem Geschirr ist, dass man diese auch für Kaffee verwenden kann. Ebenso wie Arten gibt es auch unzählige Hersteller. Zu diesen gehören unter anderem Boch, Villeroy, Seltmann, Weiden oder auch Ritzenhoff. Diese unterscheiden sich oftmals in Material, Qualität und natürlich haben sie unterschiedliche Preise.

Creano Teegeschirr

Creano steht für ein besonderes, ausgefallenes Glasdesign. Zuerst wurde die Creano Teekanne kreiert. Traditionell erfolgt die Herstellung der Creano Produkte in erlesenen Manufakturen. Dort wird das hitzebeständige Borosilikatglas verwendet. Durch die Herstellungsweise wird jeder Artikel zu einem Unikat. Für den Teegenuss wurde mit der Creano-Design-Kunst als Nächstes ein Zweierset entwickelt. Die Creano Tassen wurden kürzlich, durch dem weltweit einzigartigen „Diamond Design“ im Doppelwandsystem, ergänzt. Dadurch bekommt auf der klassischte British Tea eine trendige Aufmachung.